Filter
Port of Call

Port of Call

2085: Im postapokalyptischen Hamburger Hafen leben die Menschen auf dem Wasser. Walrosse haben sich angesiedelt. Der Wasserspiegel ist gestiegen. Manchmal kommen noch Container an, aber keiner weiß, wie und warum. Die Überlebenden nennen die Zeit „Das Rauschen“. Aus dem Rauschen brechen zwei musizierende Zeitreisende mit tierischer Begleitung in das Jahr auf, in dem alle Aufzeichnungen enden.

2017: Die Zeitreisenden begeben sich auf eine Expedition durch den Hamburger Hafen: Gibt es schon Anzeichen für das nahende Ende? Auf ihrer Reise treffen sie Seeleute, Hafensenioren und Lastwagenfahrer, sie stoßen auf Schiffwracks und werden auf einem selbstgebauten Floß mitgenommen. Sie finden Unterschlupf und machen Musik. Sie senden Nachrichten in die Zukunft, und sie versuchen, die Menschen der Gegenwart zu warnen.

PORT OF CALL entstand zwischen dem 2. und 23. Juli 2017 vor Ort auf der MS Stubnitz, im Seemannsclub Duckdalben, auf dem Archipel, an Odos Kaffeklappe, im Hafenmuseum, auf der Schaluppe und an vielen anderen Orten im Hamburger Hafen. Gedreht wurde „Port of Call“ ohne fixes Drehbuch, stattdessen konnten – wie immer bei irreality.tv – alle, die Spaß daran hatten, mitspielen und die Geschichte mitgestalten.

Irreality.tv: Daniel Ladnar, Lars Moritz, Esther Pilkington, Jörg Thums // Musik und Zeitreise: Knarf Rellöm, Ronnie Henseler // Kostüm: Anne Schwätzler // Landkarte & Logo: Christian Raab // Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro // Produktionsassistenz: Nora Unger // Kamera: Janina Kriszio, Daniel Ladnar, Lars Moritz // Schnitt: Daniel Ladnar, Lars Moritz

Ein Projekt von irreality.tv und random people | Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro
Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien und die Hamburgische Kulturstiftung.

PORT OF CALL - Episode 01

Port of Call, Hamburg, nach dem Rauschen: Auf der MS Stubnitz laufen die letzten Vorbereitungen für eine Expedition in die Vergangenheit. Ihr Ziel: der Hamburger Hafen im Juli 2017. Der Treibstoff für die Zeitmaschine: Musik.